Bereich Themenwelt angeln 20181209

Anglerverband Niedersachsen e.V.

Größter anerkannter Naturschutzverband Niedersachsens

Im Anglerverband Niedersachsen e.V. (AVN) sind landesweit rund 97.000 Angler in etwa 340 Vereinen organisiert. Schutz, Hege und nachhaltige Nutzung der von den Anglern betreuten Gewässer und Fischbestände sind nicht nur gesetzlicher Auftrag, sondern selbstverständliche Leitlinie unserer Arbeit.

Herausragende Erfolge haben Angler in Niedersachsen bei der Wiederansiedlung von Meerforellen und Lachsen erzielt: nach 30 Jahren ehrenamtlicher Naturschutzarbeit pflanzen sich diese bedrohten Wanderfische wieder in vielen Gewässern fort. Von Müllsammelaktionen bis zu Strukturverbesserungen an Hunderten von Gewässern im ganzen Land leisten Angler wertvolle Beiträge zum Erhalt und zur Förderung der Biodiversität.

Durch gemeinsames Fischen, Zeltlager, Ferienpassaktionen und praktizierten Naturschutz am Gewässer erfahren Kinder und Jugendliche Natur mit allen Sinnen und lernen früh den respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen.

Brüsseler Str. 4, 30539 Hannover
Telefon 0511 357266-0, Telefax 0511 357266-70
info@av-nds.de www.av-nds.de

Attraktionen am Stand des Anglerverbands Niedersachsen

  • Große Schau Aquarien: Fischartenvielfalt Niedersachsen
  • Schwerpunktthema: Baggersee
  • Fishing-King: Online Kurse zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung in Kooperation mit dem AVN
  • Anglertreff
  • Riesenfischmesslatte
  • Mitaussteller: hejfish und Fishing-King

Fischereiverein Hannover informiert Angelinteressierte

Sie wollen in Hannover angeln? Dann informieren Sie sich beim Fischereiverein über Angelmöglichkeiten "Von der Stippe bis zur Fliege" und über die Erlangung des Fischerscheins im Bezirk 11, sprechen Sie direkt mit Mitgliedern und Funktionsträgern und erfahren Sie mehr über die Jugendarbeit des FVH.

 

Wussten Sie’s?
In niedersächsischen Gewässern leben etwa 55 heimische Fischarten. Viele dieser Arten sind durch Beeinträchtigung ihrer Lebensräume in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht und dringend auf Schutzmaßnahmen – auch durch Angler – angewiesen. Inzwischen bevölkern daneben rund 15 eingeschleppte, nicht heimische Fischarten unsere Gewässer.

 

BAGGERSEE - Ausstellung mit 10 Infotafeln, einem Exponat und Ausstellungsfilm

Vortrag im Angelforum bei Torsten Ahrens:
"Mehr fangen - ohne Fischbesatz! Baggerseen richtig bewirtschaften"
(Referenten: Thomas Klefoth & Matthias Emmrich)

BAGGERSEE ist ein Projekt von Anglern für Jedermann.
Die große Frage: Wie kann man den Erholungsnutzen und die biologische Vielfalt an unseren Baggerseen steigern? Ein Team von Wissenschaftlern untersucht bis 2022 mehr als 30 Gewässer und testet und bewertet Maßnahmen, wie die Schaffung von Flachwasserzonen oder das Einbringen von Totholz, um die Artenvielfalt und den Erholungswert zu fördern und damit eine Alternative zum Fischbesatz aufzuzeigen.

Unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin startete am 01.06.2016 das Projekt BAGGERSEE in Zusammenarbeit mit dem Anglerverband Niedersachsen e.V. und der Technischen Universität Berlin. Insgesamt 20 Angelvereine des AVN sind beteiligt. Das Verbundprojekt aus Fischereiwissenschaft, Biologie, Ökonomie sowie Anglerinnen und Anglern erforscht den ökologischen und den sozialen Wert von Baggerseen und vergleicht den etablierten Fischbesatz mit anderen Hegemaßnahmen wie dem Einbringen von Totholz und dem Schaffen von Flachwasserzonen, die hauptsächlich auf die Aufwertung des Lebensraums ausgerichtet sind. Durch die Umsetzung einer guten fachlichen Praxis in der Angelfischerei sollen die generelle Artenvielfalt sowie die Ökosystemleistungen kleiner Baggerseen (vor allem die Naherholung, inklusive Angeln) gefördert und miteinander in Einklang gebracht werden. Die Projektergebnisse sollen einen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung liefern. BAGGERSEE wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Es trägt zur Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA) bei; www.fona.de (Förderkennzeichen 01LC1320A).